logo

Tel.: 0 38 34 / 77 56 40

Mendelejewweg 16, 17491 Greifswald

Unser Blog

Sprechen

An 15. Juni 2012

<--Zurück zum Leistungsspektrum

Das Sprechen ist die Ausführung unserer Sprache. Die uns zur Verfügung stehenden Worte müssen geformt, d.h. artikuliert werden. Allein 120 verschiedene Muskelgruppen werden dabei miteinander koordiniert – hier können Störungen auftreten.

Sprechstörungen Kinder

Störung der Artikulation (Dyslalie)

Störung in der Laut- und Lautverbindungsbildung (falsch gebildete Laute, Lautersetzungen) und Störung des orofazialen Muskelgleichgewichts – das bedeutet, die Kinder bilden den Ziellaut nicht in der Weise, wie dies korrekt wäre (z.B. Sigmatismus interdentales, „Lispeln“)

Sprechstörungen Erwachsene

Dysarthrie/Dysarthrophonie

Vermehrter oder verminderter Speichelfluss, gestörte Atemkontrolle, verminderte Atemkapazität, verlangsamte/eingeschränkte Beweglichkeit von Lippen, Zunge, Gaumensegel und Kiefer, veränderte Lautbildung/Artikulation, undeutliche Aussprache, Näseln, veränderter Stimmklang, eingeschränkte Prosodie (Sprechmelodie), veränderte Lautstärke.

Sprechapraxie

Störung der Planung der Sprechmotorik, Auffälligkeiten in der Lautbildung, artikulatorische Suchbewegungen, deutliche Sprechanstrengung.

Redeflussstörungen

Stottern

unfreiwillige Wiederholungen von Teilwörtern, Silben oder Lauten, Dehnungen von Lauten und/oder Blockierungen von Wörtern Begleitsymptome: z.B. Sprechangst, Vermeidungsverhalten, Körpermitbewegungen, Einschieben von Füllwörtern.

Poltern

schnelle, überhastete Sprechweise, undeutliche Aussprache in Folge eines Missverhältnisses der motorischen Sprechfertigkeit zum Sprechtempo, häufig Auslassung unbetonter Silben.

<--Zurück zum Leistungsspektrum

Letzte Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Felder mit * sind Pflichtfelder.