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Unser Blog

Zum Schmunzeln

An 7. September 2015

Kindermund

Moritz:“Frau Gebauer, ich hab dir Krokusse mitgebracht“
Frau Gebauer:“Danke Moritz, die sind ja noch gar nicht aufgegangen.“
Moritz:“Die sind doch auch gerade erst geboren.“

Frau Gebauer:“Die Kinder sammeln im Wald Pilze. Sie finden Maronen, Butterpilze und Steinpilze.“
Henrik:“ Oh, die sind aber ganz schön hart oder?“

Frau Albrecht zeigt Alekssander ein Bild von einem Kühlschrank.
Alekssander: „Das ist eine Frischmaschine“

Sophia, 5Jahre:
Das tut mir nicht weh, weil ich bin ´ne Superheldin. Ich bin unverstörbar.

Zum Schmunzeln mit Aphasikern

Mit einem Kamm kann man sich kämmen, mit einem Schwamm kann man sich schwammen…

Frau Albrecht zeigt einem Patienten ein Bild von einem Schmetterling.
Patient: „Ein Flattermann“

Stimme

An 15. Juni 2012

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Die Stimme ist ein wichtiges Merkmal eines jeden Individuums – an ihr erkennen wir uns, mit ihr wirken wir auf unsere Mitmenschen. Viele Menschen erwerben mit der Stimme ihren Lebensunterhalt und einige – insbesondere Sänger – sogar Ruhm.
Meistens jedoch wird die Stimme in Sprechberufen genutzt – weniger glamourös vielleicht, aber mindestens ebenso wichtig.

Stimmstörungen Kinder

Organische Stimmstörung

z.B. aufgrund von Fehlbildungen des Kehlkopfes, bei Vorschul- bzw. Schulkindern auch als sekundäre organische Veränderungen (“Schreiknötchen”), als Folge entzündlicher Erkrankungen (chronische Kehlkopfentzündungen) oder als Folge von Verletzungen im Kehlkopfbereich (durch Unfälle, Operationen etc).

Funktionelle Stimmstörung
Hyperfunktionelle Stimmstörung

Stimme klingt heiser, rau, gepresst, teilweise ohne Ton, angestrengt , ermüdet bei Belastung schnell Kinder sprechen meist zu schnell, z. T. undeutlich und eher laut Schnappatmung beim Sprechen , Körperspannung ist meist erhöht gelegentlich Fremdkörpergefühl oder Kratzen im Hals.

Hypofunktionelle Stimmstörung

Stimme klingt heiser, kraftlos und stark behaucht, Kurzatmigkeit, Artikulation ist meist undeutlich, die Kinder sprechen oft leise und sind schlecht zu verstehen, Körperspannung ist eher schlaff.

Rhinophonie (Näseln)

beim Sprechen entweicht zu viel oder zu wenig Luft durch die Nase, dadurch Veränderung des Stimmklanges.

Psychogene Stimmstörung

selten psychogene Stimmstörungen bei Kindern, meist in Kombination mit anderen psychischen Störungen oder als psychogene Aphonie (völlige Stimmlosigkeit) nach einem traumatischen Erlebnis oder Schock.

Stimmstörungen Erwachsene

Organische Stimmstörung

infolge organischer Veränderung im Bereich des Stimmapparates z.B. Knötchen, Entzündungen, Ödeme, Veränderungen durch Unfälle oder Operationen,Lähmungen oder Teilentfernungen der Stimmlippen – im schwerwiegendsten Fall Kehlkopfentfernungen – bei Kehlkopftumor Stimme ist meist stark heiser, kann teilweise oder ganz ausbleiben, gelegentlich Doppeltönigkeit, starke Behauchung.

Funktionelle Stimmstörung

keine organische Veränderung erkennbar meist bei Berufssprechern aufgrund von z. B. falschem oder ungünstigem Stimmgebrauch, durch ein eher “zartes” Kehlkopfgerüst, durch Überlastung und Umweltbelastungen, durch psychische Belastungen Werden funktionelle Stimmstörungen nicht behandelt, können sekundär organische Stimmstörungen auftreten.

hyperfunktionelle Stimmstörung:

Stimme klingt heiser, rau, gepresst, angestrengt, Stimmklang zu tief oder zu hoch, stimmliche Belastbarkeit ist eingeschränkt, Körperspannung meist erhöht, Hochatmung, beim Sprechen meist Schnappatmung.

hypofunktionelle Stimmstörung:

Stimme klingt heiser, behaucht, schwach, oft undeutliche Artikulation, Körperspannung ist unterspannt, Atmung eher flach.

Psychogene Stimmstörung

Ursache der Stimmveränderung sind psychische Probleme oder Störungen Stimme klingt auffällig heiser und angestrengt bis hin zur totalen Stimmlosigkeit (Aphonie).

Stimmstörungen durch hormonelle Einflüsse

Durch hormonelle Einflüsse (Anabolika, Geschlechtshormone – z.B. bei einer Brustkrebsbehandlung oder bei Geschlechtsumwandlungen etc.) können Stimmstörungen entstehen, die meist Veränderungen der Stimmhöhe und der Leistungsfähigkeit der Stimme zur Folge haben, welche oft auch nach Absetzen der Substanzen weiter bestehen.

Mutationsstimmstörungen

Nach Abschluss der Pubertät kann es bei Jungen zu Stimmstörungen kommen. Obwohl die anatomischen Gegebenheiten für eine Männerstimme gegeben sind, bleibt die Stimme hoch und der Stimmumfang ist eingeschränkt. Bei längerem Gebrauch wird die Stimme heiser, rau, angestrengt und wenig belastbar.

Dysodie – Störung der Singstimme

Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und der Klangqualität durch falsche Singtechnik oder Überforderung.

Rhinophonie

Nasaler Stimmklanggeschlossenes Näseln – zu geringe Nutzung des nasalen Klangraumes “Stockschnupfen„, offenes Näseln – übermäßige Nutzung des nasalen Klangraumes, da kein genügender Gaumensegelverschluss erfolgt– z.B. bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.

Untersuchung der Stimmtauglichkeit für die Berufsausbildung – logopädische Bescheinigung

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